Das us-amerikanische Wahlsystem
Die USA haben ein typisch präsidentielles Regierungssystem. Der Präsident wird direkt von den Bürgern gewählt und kann, einmal gewählt, weder vom Parlament noch von den Bürgern abgewählt werden.
Die Präsidentschaftswahlen finden in zwei Durchgängen statt. Die Vorwahlen («primaries») beginnen in der Regel am Anfang des Wahljahres und dauern bis im Juli oder August. Sie sind ein basisdemokratisches Verfahren, in dem die Parteimitglieder in den 50 Teilstaaten die Delegierten für einen bestimmten Kandidaten bestimmen. Im Anschluss an die Vorwahlen finden die nationalen Parteikongresse («party conventions») statt. An diesen Anlässen nominieren die Parteien ihre offiziellen Kandidaten. Die Delegierten sind für den ersten Wahlgang verpflichtet, den Kandidaten zu wählen, der in ihrer Partei und in ihrem Teilstaat die Vorwahlen für sich entschieden hat. In den USA herrscht allgemein die Meinung vor, dass ein Kandidat, der die Vorwahlen für sich entscheidet, auch fähig ist, ein Land zu führen. (mehr…)