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Dialogische Kommunikation - Arbeit an der Öffentlichkeit


28. August 2009

Online PR is all about Community

Online PR is all about Community from RealWire on Vimeo.

13. August 2009

Das Internet ist…

  • «a moving definition characterized by its use and it’s users», (Garrett Cobarr auf zitig.ch vom 19.09.2009),
  • …eine «neue Form der journalistischen Produktion, Distribution und vor allem Interaktion», (Stephan Weichert und Christian Zabel in der NZZ vom 14.08.2009),
  • …ein «Wolkenkuckucksheim» (Joachim Güntner in der NZZ vom 13.08.2009),
  • «das Metamedium, das alle anderen Medien aufsaugt, und damit diese alten Medien in ihrer Existenz bedorht», (Medienwissenschaftler Lutz Hachmeister in «Als würde man ständig kiffen» auf fluter.de vom 10.07.2009).
11. August 2009

Über die Regulierung des Unregulierten

Ein Gespenst geht um im deutschsprachigen Teil der Blogosphäre, von Twitterland und Facebook. Die aktuelle Ausgabe des «Spiegels» behauptet auf der Titelseite die Notwendigkeit der Regulierung des Internets («Netz ohne Gesetz. Warum das Internet neue Regeln braucht.», Heft 33/2009).

Diesseits und jenseits Internets hält sich hartnäckig der Mythos, die einzige Regel des Internets sie die Unreguliertheit! Alles ist möglich im Internet: jede Fantasie kann ausgelebt und jede kriminelle Energie entladen werden. Doch verhält sich das wirklich so? Ist das Internet der unregulierte Raum schlechthin? Und worin fühlen sich die wachsamen Bürgerinnen und Bürger sowie Politikerinnen und Politiker gestört, die nach einer Regulierung des Internets verlangen? (mehr…)

8. August 2009

Gemeinsamkeiten der UBS und der Blogosphäre

Im ersten Halbjahr 2009 sind von der Schweizer Grossbank UBS rund 54 Milliarden Franken an Kundengeldern abgeflossen. Seit dem Ausbruch der Finanzkrise und seit die betrügerischen Machenschaften der UBS in den USA öffentlich wurden, sind Vertrauen und Glaubwürdigkeit der UBS schwer angeschlagen. In der Ausgabe vom 5. August 2009 kommentiert die «Neue Zürcher Zeitung» die Präsentation der Halbjahreszahlen der UBS unter dem Titel «Vertrauensdefizit» und schreibt weiter, dass das fehlende Vertrauenskapital die Achillesferse der Bank bleibe. (mehr…)

3. Juli 2009

Das Internet als Störkanal

Das Internet ist kein demokratisches Medium! Es kann den demokratischen Meinungs- und Willensbildungsprozess fördern, indem es Menschen vernetzt und Informationen leichter zugänglich macht. Aber das sind nur notwendige und keine hinreichende Bedingungen für die demokratische Meinungsbildung. Das Internet ist primär ein Störkanal. Es entfaltet seine Wirkung dort, wo geschlossene Systeme die Kontrolle über die Kommunikation und Deutungshoheit verlieren. (mehr…)

6. März 2009

Internet: Ein Medium zwischen Basis und Elite

Im Medienteil der «Neuen Zürcher Zeitung» vom 6. März 2009 debattieren Ronnie Grob, Blogger bei «medienlese.com», und Otfried Jarren, Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaften an der Universität Zürich, über die gesellschaftspolitische Bedeutung des Internets. Während Grob in seinem Beitrag «Das Internet fördert die Demokratie» die sich im Internet manifestierende «Weisheit der Vielen» preist, behauptet Jarren in «Unersetzbare soziale Institutionen» die nach wie vor geltende Notwendigkeit einer von professionellen Journalisten vermittelten massenmedialen Öffentlichkeit, die die Gesellschaft kommunikative organisiert. Nach meinem Dafürhalten sind beide Positionen sowie richtig als auch falsch. (mehr…)

6. Januar 2009

Tendenzen der Digitalisierung

Angesichts der Bedeutung der Medien für die Demokratie hat der Deutsche Bundestag Mitte der 1970er Jahre die Bundesregierung beauftragt, fortlaufend einen Medienbericht zu publizieren. Mit der zunehmenden Digitalisierung der Medien hat die Bundesregierung in den 1990er Jahren zusätzlich den Auftrag erhalten, einen Medien- und Kommunikationsbericht vorzulegen. Nach 1998 hat Mitte Dezember 2008 die Bundesregierung den jüngsten Bericht publiziert. Sie sieht bezüglich Digitalisierung für die nahe Zukunft folgende 16 Tendenzen. (mehr…)

3. Dezember 2008

Ist die Blogosphäre tot?

Das Thema massenmediale Öffentlichkeit versus Blogosphäre hat derzeit Konjunktur. Im englischen Sprachraum hat der renommierte IT-Publizist, Nicholas Carr, anfangs November 2008 die Blogosphäre für tot erklärt (vgl. «Who killed the blogosphere?»). Einige Tage zuvor hat David Bauer in der «SonntagsZeitung» die Schweizer Blogosphäre in die Wüste geschickt (vgl. «Bla-Bla-Blogger – die Rebellen versinken im Mittelmass» (PDF)). Im Berner «Bund» vom 18. November 2008 teilt uns Hans-Jürgen Jakobs, Chefredaktor der Online-Ausgabe der «Süddeutschen Zeitung», seine kritische Einschätzung der Blogosphäre mit. In Deutschland sieht er immerhin «Anzeichen, dass einzelne Beiträge von Bloggern eine Debatte in Gang bringen und auf Fehlentwicklungen hinweisen». Aber sonst, so zitiert ihn der «Bund» weiter, sehe er «viel Geschwätz, Halbwissen und Wichtigtuerei». (mehr…)

21. Juni 2008

Strukturwandel der Kommunikationspraxis

Das Internet hat in den letzten Jahren zwei Megatrends in der Kommunikationspraxis hervorgebracht: Einerseits verlieren die Grenzen zwischen Privatheit und Öffentlichkeit zunehmend an Konturen. Andererseits greifen dialogische Kommunikationsformen immer mehr in hierarchische Informationsstrukturen über. Diese zwei Megatrends sind nicht losgelöst voneinander zu betrachten.

Grafik zum Beitrag «Strukturwandel der Kommunikationspraxis»In diesem Beitrag möchte ich den Strukturwandel der Kommunikationspraxis aus einer Vogelperspektive beschreiben. Aus dieser Perspektive unterscheiden wir grob zwischen dem Sozialbereich (Familie, Kirche, Vereine) dem Staat (Exekutive, Judikative und Legislative) sowie der Wirtschaft (öffentlich-rechtliche und privatrechtliche Unternehmen). Die drei Bereiche lassen sich einteilen in eine private und eine öffentliche Sphäre (vgl. Grafik). (mehr…)